Zeitungsbericht zum Sommerlager 2017

Erschienen am 1. Oktober 2017 in Allgemein

Franzi

 

„Früher war alles besser“, so lautete das Motto des diesjährigen Sommerlagers der Heubacher Pfadfinder. Dieses fand für eine Woche mit rund 80 Teilnehmern in Ellwangen statt. Zum Zeltplatz unterhalb des Ellwanger Schlosses reisten die einzelnen Pfadfinderstufen auf unterschiedliche Weise an. So unternahmen einige Gruppen einen sogenannten Hike zum Lagerplatz, andere reisten mit dem Fahrrad oder auch mit dem Zug an. Getreu dem Motto wurde während des gesamten Lagers vor allem auf den Vergleich zwischen früher und heute eingegangen.

Statt bereits fertiggebaute Bänke und Tische für das Essen zu nutzen, bauten die einzelnen Stufen bereits am ersten Tag ihre eigenen Bänke und Tische. Auch in mehreren Workshops wurde der Bezug von Vergangenheit und Gegenwart verdeutlicht. Beispielsweise wurde gezeigt, wie man Sonnenuhren selbst bauen und somit die Uhrzeit ohne eine Uhr herausgefunden werden kann, wie Öllampen, die bereits in der Antike verwendet wurden, selbst hergestellt werden können, oder wie Pizza, Lachs und Kuchen auf dem offenen Feuer komplett ohne Herd und Ofen gekocht und gebacken werden kann.

Doch nicht nur auf dem Lagerplatz wurde die Vergangenheit erkundet, sondern auch außerhalb. So lernten die Pfadfinder bei einer Schlossführung im Ellwanger Schloss viele neue und interessante Fakten über das frühere Leben kennen. Darüber hinaus wurde auch die historische Innenstadt Ellwangens von den Pfadfinder erkundet.

Ein weiterer Höhepunkt des Lagers war der Kochwettbewerb, bei dem die einzelnen Gruppen ein selbstgekochtes Menü, wie Gyros, Knödel oder Chilli con carne, der Kochjury präsentierten. Neben ihren kulinarischen Kenntnissen mussten die Pfadfinder ihr Können bei weiteren vielfältigen Aufgaben im Rahmen der Lagerolympiade und der „Eistee-Challenge“ unter Beweis stellen.

Trotz der Vielzahl an Programmpunkten gab es genug Zeit zum Spielen und Entspannen auf dem Lagerplatz. Ein Besuch im nahegelegenen Kressbachsee war dabei natürlich eine willkommene Abkühlung für die Kinder und Jugendlichen.

Am vorletzten Abend gab es Besuch von ehemaligen Heubacher Pfadfindern auf dem Lagerplatz, die der Aufstufung, also dem Übergang in die nächsthöhere Pfadfinderstufe, beiwohnten. Ausklang fand der Abend bei Popcorn und dem Singen am Lagerfeuer. Nach dem Abbau der Lagerbauten fand auch der letzte Tag des Lagers einen schönen Ausklang bei einer kleinen Andacht von Pfarrer Weiß und einer Fackelwanderung.

Neben einiger Unruhen aufgrund von Unwetter mit Hagel und erfolgreich abgewehrten nächtlichen Überfälle durch befreundete Pfadfinderstämme verlief das Lager dennoch größtenteils ruhig. Nach dem Zusammenpacken der Zelte ging es am vergangenen Samstag nach einer Woche Zeltlager mit dem Zug zurück Richtung Heimat, wo die Kinder und Jugendlichen am Bahnhof in Böbingen von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

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